~ Die Vergangenheit zu bereuen ist sinnlos. Nichts und niemand kann sie mehr ändern. Änderung erlaubt nur das Hier und Jetzt. ~
~ Du wirst nicht besser, indem du andere schlecht machst. ~
~ Der Schatten nur fällt, weil Sonne die Welt erhellt. ~
~ Zu viele Menschen sehen das Leben als einen Wettkampf an. Dabei ist der einzige Wettkampf,
den es zu gewinnen gilt, der gegen sein gestriges Ich. ~
Mittwoch, 8. April 2015
Paradoxes
Es gibt alkoholfreies Bier, gibt’s auch alkoholfreien Schnaps?
Es gibt vegane Wurst… kleine Größen…
Gibt es blutfreie Massaker?
Gibt es einen schmerzfreien Freitod?
Warum gibt es Lebewesen im Toten Meer?
Wenn ein Gerücht wahr wird, was passiert dann mit ihm?
Kann man leicht schwermütig sein?
Kann ein Kollektiv egoistisch sein?
Kann man die Realität als fantastisch bezeichnen?
Das Spiel „Mensch ärger dich nicht“
Wieso kann man etwas spontan planen?
Gibt es obdachlose Dachdecker?
Kann man einen Stummfilm nur vom Hören-Sagen kennen?
Gibt es kleine Großzügigkeit?... oder unbeliebte Gefallen?
Kann Engstirnigkeit weit verbreitet sein?
Gibt es auch mutige Angsthasen?
Kann man in einer Tiefgarage zum Höhepunkt kommen?
Warum können Bremsen fliegen?
Wieso kann man per Anhalter fahren?
Warum können Verteidiger stürmen?
Gibt es unforsche Forscher?
Kann man achtsam sieben?
Warum gibt es herrenlose Damräder? (Sorry, den habe ich schon mal irgendwo gelesen)
Die Geschichte zeigt, es gab dämliche Herrscher.
Damenmannschaften, herrliche Weiblichkeit, vorrangiges Hintergrundwissen, kurzzeitige Langeweile, inhaftierte Freier, eiserne Holzköpfe, Fruchtfleisch, engstirnige Dickköpfe, gemeinsam einsam sein.
Wer mit dem Zweiten besser sieht, drückt der immer ein Auge zu?
Wie kann man sich im Alter noch frei entfalten?...
Wie kann das Wochenende eigentlich beginnen?
Gibt es blutfreie Massaker?
Gibt es einen schmerzfreien Freitod?
Warum gibt es Lebewesen im Toten Meer?
Wenn ein Gerücht wahr wird, was passiert dann mit ihm?
Kann man leicht schwermütig sein?
Kann ein Kollektiv egoistisch sein?
Kann man die Realität als fantastisch bezeichnen?
Das Spiel „Mensch ärger dich nicht“
Wieso kann man etwas spontan planen?
Gibt es obdachlose Dachdecker?
Kann man einen Stummfilm nur vom Hören-Sagen kennen?
Gibt es kleine Großzügigkeit?... oder unbeliebte Gefallen?
Kann Engstirnigkeit weit verbreitet sein?
Gibt es auch mutige Angsthasen?
Kann man in einer Tiefgarage zum Höhepunkt kommen?
Warum können Bremsen fliegen?
Wieso kann man per Anhalter fahren?
Warum können Verteidiger stürmen?
Gibt es unforsche Forscher?
Kann man achtsam sieben?
Warum gibt es herrenlose Damräder? (Sorry, den habe ich schon mal irgendwo gelesen)
Die Geschichte zeigt, es gab dämliche Herrscher.
Damenmannschaften, herrliche Weiblichkeit, vorrangiges Hintergrundwissen, kurzzeitige Langeweile, inhaftierte Freier, eiserne Holzköpfe, Fruchtfleisch, engstirnige Dickköpfe, gemeinsam einsam sein.
Wer mit dem Zweiten besser sieht, drückt der immer ein Auge zu?
Wie kann man sich im Alter noch frei entfalten?...
Wie kann das Wochenende eigentlich beginnen?
Kopf aus, Herz an
Ich will aus dem sozialen Netzwerk zappeln.
Will mich endlich wieder mal aufrappeln.
Das „W-LAN-Kabel“ aus dem Rechner reißen.
Mein Smartphone in die Ecke schmeißen.
Ich will echte Menschen treffen
statt deren Bilder nur zu liken,
über die Route 66 auf einer Harley biken,
und Tiere im Zoo nachäffen.
Ich will den Fernseher ausschalten
und vom Balkon ne Rede halten.
Ich will Parcours durch Städte rennen.
Ich will Xavier Naidoo kennen.
Ich will schönen Frauen etwas schenken,
ohne dabei nachzudenken.
Will sie ansprechen,
ohne mir den Kopf vorher zu zerbrechen.
Ich will einfach nur befreiter sein.
Ängste raus und Freude rein.
Der Kopf geht aus, das Herz geht an.
Die Frage ist nur „Wann?!“
Denn die Zeit, die ich heut‘
mit all meinen Gedanken nur vergeud‘,
bekomm‘ ich niemals mehr zurück.
Drum sollte ich sofort starten,
denn das Leben ist zu kurz,
um ständig nur darauf zu warten.
Ich will auf dem Bolzer eine Runde zocken,
statt vor dem Fernseher rumzuhocken.
Ich will lecker essen gehen,
statt es im TV zu sehen.
Ich will mir was Besonderes kaufen
und damit durch die Gegend laufen.
Ich will peinlich tanzen,
ohne dass mich die Blicke der anderen jucken.
Ich will einfach tun, ohne mit der Wimper dabei zu zucken.
Ich will Gas geben, ohne mich selbst auszubremsen.
Will eine E-Gitarre lässig auf die Bühne wemsen.
Ich will tauchen, rennen, fliegen.
In der Sonne baden und am Strand rumliegen.
Ich will von einer Klippe in das Meer der Freiheit springen
und mit einem Sumo um das letzte Sushi ringen.
Ich will Bunjee von ner Brücke jumpen
und mich mit Kindern um das schönste Spielzeug zanken.
Ich will einfach nur befreiter sein.
Ängste raus und Freude rein.
Der Kopf geht aus, das Herz geht an.
Die Frage ist nur „Wann?!“
Denn die Zeit, die ich heut‘
mit all meinen Gedanken nur vergeud‘,
bekomm‘ ich niemals mehr zurück.
Drum sollte ich sofort starten,
denn das Leben ist zu kurz,
um ständig nur darauf zu warten.
Ich will durch Indien reisen
und mit Mönchen meditieren.
Will dort mit den Weisen
über den Sinn des Lebens schwadronieren.
Ich will in New York City einen Hotdog essen
und für all die schönen Augenblicke meine Sorgen mal vergessen.
Ich will in anderen Sphären schweben
und dabei Spiritualität erleben.
Ich will besondere Menschen kennenlernen
und deren Arbeit sehen.
Will mit ihnen ein Stück ihres Lebensweges übergehen.
Ich will andere Menschen inspirieren,
eine Flamme für die kalte Jahreszeit einfrieren.
Ich will in der Karibik an der Bar nen Cocktail schlürfen
und in Australien auf ner Riesenwelle surfen.
Ich will die Menschen küssen,
ohne mich erklär‘n zu müssen.
Will die Welt in meine Arme nehmen,
will den Menschen etwas geben.
Ich will jedem Menschen Frieden schenken.
Will einfach tun, ohne alles zu zerdenken.
Ich will einfach nur befreiter sein.
Ängste raus und Freude rein.
Der Kopf geht aus, das Herz geht an.
Die Frage ist nur „Wann?!“
Denn die Zeit, die ich heut‘
mit all meinen Gedanken nur vergeud‘,
bekomm‘ ich niemals mehr zurück.
Drum sollte ich sofort starten,
denn das Leben ist zu kurz,
um ständig nur darauf zu warten.
Ich will am Lagerfeuer chillig die Gitarre spielen,
dabei den Takt des Lebens fühlen.
Will am Geburtstag ein Ständchen von Xavier Naidoo hören.
Will mich nicht an Kleinigkeiten stören.
Ich will mir selbst vertrauen,
in schweren Zeiten auf mich bauen.
Ich will auf heißen Kohlen
oder über Tausend Scherben
mit nackten Sohlen
mutig langsam drüber laufen.
Und in der Mitte mal verschnaufen.
Ich will in mir eine Flamme entfachen
und vor Lebensfreude immer lachen.
Ich will innerlich jeden Tag aufs Neue brennen,
vor Energie nur so überschäumen.
Ich will meinen Lebenssinn erkennen
und immer weiter träumen.
Ich will einfach nur befreiter sein.
Ängste raus und Freude rein.
Der Kopf geht aus, das Herz geht an.
Die Frage ist nur „Wann?!“
Denn die Zeit, die ich heut‘
mit all meinen Gedanken nur vergeud‘,
bekomm‘ ich niemals mehr zurück.
Drum sollte ich sofort starten,
denn das Leben ist zu kurz,
um ständig nur darauf zu warten.
Will mich endlich wieder mal aufrappeln.
Das „W-LAN-Kabel“ aus dem Rechner reißen.
Mein Smartphone in die Ecke schmeißen.
Ich will echte Menschen treffen
statt deren Bilder nur zu liken,
über die Route 66 auf einer Harley biken,
und Tiere im Zoo nachäffen.
Ich will den Fernseher ausschalten
und vom Balkon ne Rede halten.
Ich will Parcours durch Städte rennen.
Ich will Xavier Naidoo kennen.
Ich will schönen Frauen etwas schenken,
ohne dabei nachzudenken.
Will sie ansprechen,
ohne mir den Kopf vorher zu zerbrechen.
Ich will einfach nur befreiter sein.
Ängste raus und Freude rein.
Der Kopf geht aus, das Herz geht an.
Die Frage ist nur „Wann?!“
Denn die Zeit, die ich heut‘
mit all meinen Gedanken nur vergeud‘,
bekomm‘ ich niemals mehr zurück.
Drum sollte ich sofort starten,
denn das Leben ist zu kurz,
um ständig nur darauf zu warten.
Ich will auf dem Bolzer eine Runde zocken,
statt vor dem Fernseher rumzuhocken.
Ich will lecker essen gehen,
statt es im TV zu sehen.
Ich will mir was Besonderes kaufen
und damit durch die Gegend laufen.
Ich will peinlich tanzen,
ohne dass mich die Blicke der anderen jucken.
Ich will einfach tun, ohne mit der Wimper dabei zu zucken.
Ich will Gas geben, ohne mich selbst auszubremsen.
Will eine E-Gitarre lässig auf die Bühne wemsen.
Ich will tauchen, rennen, fliegen.
In der Sonne baden und am Strand rumliegen.
Ich will von einer Klippe in das Meer der Freiheit springen
und mit einem Sumo um das letzte Sushi ringen.
Ich will Bunjee von ner Brücke jumpen
und mich mit Kindern um das schönste Spielzeug zanken.
Ich will einfach nur befreiter sein.
Ängste raus und Freude rein.
Der Kopf geht aus, das Herz geht an.
Die Frage ist nur „Wann?!“
Denn die Zeit, die ich heut‘
mit all meinen Gedanken nur vergeud‘,
bekomm‘ ich niemals mehr zurück.
Drum sollte ich sofort starten,
denn das Leben ist zu kurz,
um ständig nur darauf zu warten.
Ich will durch Indien reisen
und mit Mönchen meditieren.
Will dort mit den Weisen
über den Sinn des Lebens schwadronieren.
Ich will in New York City einen Hotdog essen
und für all die schönen Augenblicke meine Sorgen mal vergessen.
Ich will in anderen Sphären schweben
und dabei Spiritualität erleben.
Ich will besondere Menschen kennenlernen
und deren Arbeit sehen.
Will mit ihnen ein Stück ihres Lebensweges übergehen.
Ich will andere Menschen inspirieren,
eine Flamme für die kalte Jahreszeit einfrieren.
Ich will in der Karibik an der Bar nen Cocktail schlürfen
und in Australien auf ner Riesenwelle surfen.
Ich will die Menschen küssen,
ohne mich erklär‘n zu müssen.
Will die Welt in meine Arme nehmen,
will den Menschen etwas geben.
Ich will jedem Menschen Frieden schenken.
Will einfach tun, ohne alles zu zerdenken.
Ich will einfach nur befreiter sein.
Ängste raus und Freude rein.
Der Kopf geht aus, das Herz geht an.
Die Frage ist nur „Wann?!“
Denn die Zeit, die ich heut‘
mit all meinen Gedanken nur vergeud‘,
bekomm‘ ich niemals mehr zurück.
Drum sollte ich sofort starten,
denn das Leben ist zu kurz,
um ständig nur darauf zu warten.
Ich will am Lagerfeuer chillig die Gitarre spielen,
dabei den Takt des Lebens fühlen.
Will am Geburtstag ein Ständchen von Xavier Naidoo hören.
Will mich nicht an Kleinigkeiten stören.
Ich will mir selbst vertrauen,
in schweren Zeiten auf mich bauen.
Ich will auf heißen Kohlen
oder über Tausend Scherben
mit nackten Sohlen
mutig langsam drüber laufen.
Und in der Mitte mal verschnaufen.
Ich will in mir eine Flamme entfachen
und vor Lebensfreude immer lachen.
Ich will innerlich jeden Tag aufs Neue brennen,
vor Energie nur so überschäumen.
Ich will meinen Lebenssinn erkennen
und immer weiter träumen.
Ich will einfach nur befreiter sein.
Ängste raus und Freude rein.
Der Kopf geht aus, das Herz geht an.
Die Frage ist nur „Wann?!“
Denn die Zeit, die ich heut‘
mit all meinen Gedanken nur vergeud‘,
bekomm‘ ich niemals mehr zurück.
Drum sollte ich sofort starten,
denn das Leben ist zu kurz,
um ständig nur darauf zu warten.
My voice, my warmth and all my light
You came to me from deep inside
when I asked you to no longer hide.
Then You were there and helped me out.
But what I found
blew me away
I wanted to forever stay.
The light I’ve seen,
the warmth I’ve felt,
the voice I’ve heard.
It felt like happiness out of this world.
In a place I’ve never been before
I wished to stay there ever more.
Now I know that there is You
and You are me.
This is what I believe.
And everything that there’ll be
will happen for its own destiny.
With love and passion I will pray
that You will guide me on my way.
In You I trust.
My voice, my warmth and all my light.
With you I will be shining bright.
Chronischer Konjunktivismus
Wenn ich doch nur wüsste,
was ich am Besten machte.
Wenn ich doch nicht nur müsste,
wär’s so schön, dass ich stets lachte.
Ein Beruf, der mich erfüllte,
der mich mit wohliger Wärme umhuyllte.
Wenn ich meine Angst doch nur verlöre,
damit ich die Stimme meiner Seele erhöre.
Was sie mir wohl sagte?
Ob ich mich dann endlich wagte?
Was, wenn diese Stimme nicht existierte,
wenn ich mich im Labyrinth des Lebens
gar weiter noch verirrte?
In kapitalistische Ketten gezwängt,
in meiner friedlichen Freiheit bedrängt.
Mein Glaube an die Welt verschwände,
als ich mit leerem Herzen auf ihr stände.
Eine solche Welt wollt ich nicht haben.
So glaube ich an Ihre Gaben.
Vertraue ihr und schenke mir
die Zeit, die es noch dauert,
bis meine Berufung auf mich lauert.
Ich werd‘ so lange nach ihr streben,
bis sie bereichern wird mein Leben.
was ich am Besten machte.
Wenn ich doch nicht nur müsste,
wär’s so schön, dass ich stets lachte.
Ein Beruf, der mich erfüllte,
der mich mit wohliger Wärme umhuyllte.
Wenn ich meine Angst doch nur verlöre,
damit ich die Stimme meiner Seele erhöre.
Was sie mir wohl sagte?
Ob ich mich dann endlich wagte?
Was, wenn diese Stimme nicht existierte,
wenn ich mich im Labyrinth des Lebens
gar weiter noch verirrte?
In kapitalistische Ketten gezwängt,
in meiner friedlichen Freiheit bedrängt.
Mein Glaube an die Welt verschwände,
als ich mit leerem Herzen auf ihr stände.
Eine solche Welt wollt ich nicht haben.
So glaube ich an Ihre Gaben.
Vertraue ihr und schenke mir
die Zeit, die es noch dauert,
bis meine Berufung auf mich lauert.
Ich werd‘ so lange nach ihr streben,
bis sie bereichern wird mein Leben.
Martin, der Löwe
Es war
einmal ein kleiner Löwenjunge namens Martin.
Eines frühen Abends schleicht er sich für einen kleinen, unaufmerksamen Augenblick seiner Mutter davon, um die Gegend zu erkunden. So jung Martin ist, hat er noch keine Ahnung, dass er sich in Lebensgefahr begibt.
Plötzlich taucht hinter einem Strauch Morsi, die hungrige Hyäne, auf. Sie will sich Martin schnappen. Und so rennt sie auf Martin zu. Dabei heult sie gar vorfreudig auf Ihr Fressen. Doch dieses Heulen bemerkt Martin und erkennt so die Gefahr im letzten Augenblick. Als Morsi Martin packen will, springt Martin schnell davon. Morsi trifft Martin mit seinen scharfen Krallen am rechten Ohr und verpasst ihm eine klaffende Wunde. Martin ist sichtlich getroffen und orientierungslos. Morsi setzt zur zweiten Attacke an, doch da kommt plötzlich aus der Dunkelheit Martins Mutter. Sie stellt sich vor Martin, verteidigt ihr kleines Junges und schlägt Morsi in die Flucht.
Martin kommt langsam wieder zu sich, kann aber nichts mehr auf dem Ohr hören und die Wunde ist wirklich tief.
Die Zeit verging. Tag für Tag, Jahr für Jahr.
Die Wunde war schnell verheilt, doch was blieb, war eine Narbe. Und auch hören würde der kleine Martin auf seinem rechten Ohr wohl nie mehr.
Die anderen Löwenjungen machten sich über Martins Ohr und darüber, dass er darauf nicht mehr hören konnte lustig. Irgendwann lernte Martin, dass, wenn er sich selbst darüber lustig machte, es nicht mehr so schlimm war. Und auch den Kampf mit Morsi vergaß Martin alsbald.
Eines Tages - Martin war nun selbst schon ein großer, ausgewachsener Löwe - fragte Martin seine Mutter, warum er denn überhaupt Martin hieß.
Seine Mutter erzählte ihm die Geschichte von der Hyäne Morsi und erklärte weiter: „Der Name Martin stammt vom Mars, dem Kriegsgott. Es bedeutet „Der Kriegerische“. Weißt du, du hast damals dem Tod schon ins Auge geschaut und gegen eine Hyäne um dein Leben gekämpft. Dein Löwenherz war stark und groß genug, diesen Kampf zu gewinnen. Nach diesem Abend gaben wir dir den Namen „Martin“.“
Martin hatte das alles nie so gesehen. Er wusste nichts mehr von seinem Kämpferherz.
Und für ihn war der Unfall mit seinem Ohr eher eine Schwäche.
Nun aber erkannte er, dass sich hinter dieser äußerlichen Schwäche eine große Stärke versteckte. Martin hatte sie nur hinter dem Gespött anderer und der Narbe immer übersehen. Anscheinend steckte in ihm ein viel größerer Krieger und ein größeres Kampfherz, als er bisher immer angenommen hatte.
Als er dies erkannte, änderte es seine Sicht auf das Leben. Er wusste, er müsse nichts mehr fürchten, weil in ihm ein starkes Löwenherz schlug. Er konnte alles schaffen, hatte er doch schon als kleiner Löwe dem Tod ins Gesicht gelacht und den Kampf ums Überleben gewonnen.
Eines frühen Abends schleicht er sich für einen kleinen, unaufmerksamen Augenblick seiner Mutter davon, um die Gegend zu erkunden. So jung Martin ist, hat er noch keine Ahnung, dass er sich in Lebensgefahr begibt.
Plötzlich taucht hinter einem Strauch Morsi, die hungrige Hyäne, auf. Sie will sich Martin schnappen. Und so rennt sie auf Martin zu. Dabei heult sie gar vorfreudig auf Ihr Fressen. Doch dieses Heulen bemerkt Martin und erkennt so die Gefahr im letzten Augenblick. Als Morsi Martin packen will, springt Martin schnell davon. Morsi trifft Martin mit seinen scharfen Krallen am rechten Ohr und verpasst ihm eine klaffende Wunde. Martin ist sichtlich getroffen und orientierungslos. Morsi setzt zur zweiten Attacke an, doch da kommt plötzlich aus der Dunkelheit Martins Mutter. Sie stellt sich vor Martin, verteidigt ihr kleines Junges und schlägt Morsi in die Flucht.
Martin kommt langsam wieder zu sich, kann aber nichts mehr auf dem Ohr hören und die Wunde ist wirklich tief.
Die Zeit verging. Tag für Tag, Jahr für Jahr.
Die Wunde war schnell verheilt, doch was blieb, war eine Narbe. Und auch hören würde der kleine Martin auf seinem rechten Ohr wohl nie mehr.
Die anderen Löwenjungen machten sich über Martins Ohr und darüber, dass er darauf nicht mehr hören konnte lustig. Irgendwann lernte Martin, dass, wenn er sich selbst darüber lustig machte, es nicht mehr so schlimm war. Und auch den Kampf mit Morsi vergaß Martin alsbald.
Eines Tages - Martin war nun selbst schon ein großer, ausgewachsener Löwe - fragte Martin seine Mutter, warum er denn überhaupt Martin hieß.
Seine Mutter erzählte ihm die Geschichte von der Hyäne Morsi und erklärte weiter: „Der Name Martin stammt vom Mars, dem Kriegsgott. Es bedeutet „Der Kriegerische“. Weißt du, du hast damals dem Tod schon ins Auge geschaut und gegen eine Hyäne um dein Leben gekämpft. Dein Löwenherz war stark und groß genug, diesen Kampf zu gewinnen. Nach diesem Abend gaben wir dir den Namen „Martin“.“
Martin hatte das alles nie so gesehen. Er wusste nichts mehr von seinem Kämpferherz.
Und für ihn war der Unfall mit seinem Ohr eher eine Schwäche.
Nun aber erkannte er, dass sich hinter dieser äußerlichen Schwäche eine große Stärke versteckte. Martin hatte sie nur hinter dem Gespött anderer und der Narbe immer übersehen. Anscheinend steckte in ihm ein viel größerer Krieger und ein größeres Kampfherz, als er bisher immer angenommen hatte.
Als er dies erkannte, änderte es seine Sicht auf das Leben. Er wusste, er müsse nichts mehr fürchten, weil in ihm ein starkes Löwenherz schlug. Er konnte alles schaffen, hatte er doch schon als kleiner Löwe dem Tod ins Gesicht gelacht und den Kampf ums Überleben gewonnen.
Die Lektion des Leids
In der Dunkelheit der Nacht,
wenn der Mond über die Erde wacht,
wird das Gedankenspiel entfacht,
das ich am Tage nicht bedacht.
Düster und erschreckend,
so laut und mich aufweckend.
Bisher stets als Last empfunden,
erscheinen jene dunklen Stunden
nun in einem and’ren Lichte:
so hell, der Poesie zugewandt,
weil ich gerade erst erkannt‘,
dass alles sich bedingt:
Ohne Schwächen keine Stärken
und ohne Licht auch keine Dunkelheit.
So ich sie also überwind‘,
vielleicht meine Weisheit
ich bald schon werd bemerken.
Also erleucht‘ ich dunkle Stunden
und schau mir an die alten Wunden.
Denn davor weiter wegzurennen,
ist, als würde ich mich selbst verbrennen.
Ich kann meine Leiden
nur durchleben, nicht vermeiden.
Den Weg des Leides muss ich also gehen,
möcht‘ ich die Lektion verstehen.
wenn der Mond über die Erde wacht,
wird das Gedankenspiel entfacht,
das ich am Tage nicht bedacht.
Düster und erschreckend,
so laut und mich aufweckend.
Bisher stets als Last empfunden,
erscheinen jene dunklen Stunden
nun in einem and’ren Lichte:
so hell, der Poesie zugewandt,
weil ich gerade erst erkannt‘,
dass alles sich bedingt:
Ohne Schwächen keine Stärken
und ohne Licht auch keine Dunkelheit.
So ich sie also überwind‘,
vielleicht meine Weisheit
ich bald schon werd bemerken.
Also erleucht‘ ich dunkle Stunden
und schau mir an die alten Wunden.
Denn davor weiter wegzurennen,
ist, als würde ich mich selbst verbrennen.
Ich kann meine Leiden
nur durchleben, nicht vermeiden.
Den Weg des Leides muss ich also gehen,
möcht‘ ich die Lektion verstehen.
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